Offenes Ratsinformationssystem für Duisburg veröffentlicht

Bei der Veröffentlichung des alternativen Ratsinformationssystems OpenRuhr:RIS vor einem Monat für Bochum und Moers war von Anfang an mehr geplant: die schrittweise Ausweitung das Thema OpenData in das ganze Ruhrgebiet. Den ersten Schritt dazu machen wir heute: das alternative Ratsinformationssystem OpenRuhr:RIS:Duisburg wird ab sofort unter http://duisburg.ris.openruhr.de/ abzurufen sein.

Außerdem haben wir ein neues Feedback-System für Anhänge freigeschaltet, um Probleme mit diesen direkt melden zu können. Ebenfalls sind nun Datenbank- und Anhang-Downloads ab sofort tagesaktuell. Viel Spaß bei der Nutzung des Systems!

Wenn Du OpenRuhr:RIS auch in Deiner Stadt haben möchtest und / oder Lust hast, an dem Projekt mitzuwirken melde Dich bei uns! Von Python- und JavaScript-Programmierern über OpenData-Bloggern bis hin zu politisch Aktiven mit direktem Draht in die Städte können wir in allen Bereichen Unterstützung brauchen – wir freuen uns auf Deine Mitwirkung.

Anbei noch die Pressemitteilung, die an Pressevertreter aus Duisburg und dem Ruhrgebiet verschickt wird:

Duisburg, 01.08.2013: Alternative Ratssysteme sorgen für mehr Transparenz der Stadt, macht Politik sichtbarer, Mitbestimmung leichter und zeigt zivilgesellschaftliches Engagement. Ein solches System wurde heute für Duisburg veröffentlicht ( http://duisburg.ris.openruhr.de/ ) . Die Plattform ist eine Weiterentwicklung der zuvor von OpenRuhr veröffentlichten alternativen Ratsinformationssystemen Bochum und Moers sowie des viel beachteten Projektes offeneskoeln.de. Mehr Infos auf dem OpenRuhr Blog: https://openruhr.de/

Mehr politische Sichtbarkeit, mehr Transparenz, mehr Informationen für Beteiligung: das soll die zentrale Kommunikationsplattform des Rates, das Ratsinformationssystem, leisten. Doch die Nutzung ist für Bürgerinnen und Bürger oft schwierig, da die Systeme für die täglich damit arbeitenden Rats- und Verwaltungsmitglieder optimiert sind. Doch die Informationsbedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger kommen häufig zu kurz. Daten, welche als Offene Daten unter freien Lizenzen angeboten werden, schaffen einen guten Nährboden für mehr Demokratie und Mitbestimmung, aber auch für innovative Wirtschaft.

Ein Fokus auf die Bürgerinnen und Bürger: das haben wir nach Bochum und Moers[1] nun für Duisburg realisiert – basierend auf den Daten der Orginal-Ratsinformationssysteme[2]. Wir, das ist OpenRuhr, eine im März 2013 gegründete Initiative von OpenData-Enthusiasten, die in ihrer Freizeit mehr Demokratie möglich machen wollen. Und wir möchten Sie einladen, sich unser neues Ratsinformationssystem OpenRuhr:RIS:Duisburg einmal anzuschauen und gerne damit im Alltag zu arbeiten sowie Rückmeldungen zu geben: http://duisburg.ris.openruhr.de/.

„Damit das Ruhrgebiet hier eine Vorreiterrolle einnehmen kann, werden wir in Folge diesen Service auf weitere Ruhrgebietsstädte ausweiten und weitere Gespräche zu mehr OpenData im Ruhrgebiet führen. Duisburg ist hier der erste Schritt der versprochenen Ausweitung, es werden noch viele weitere folgen.“, so Ernesto Ruge, Initiator der Initiative OpenRuhr.

OpenRuhr:RIS ist ein Projekt des Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.[3], welcher sich bundesweit für die Öffnung von Wissen, Open Data und Open Goverment engagiert. Vorbild für OpenRuhr ist Marian Steinbachs offeneskoeln.de[4]. Unser Angebot ist dank der Unterstützung des Linuxhotels [5] kostenlos und werbefrei. Inzwischen hat die Stadt Moers über OpenRuhr:RIS hinaus als eine der ersten Städte in NRW ein OpenData Portal lanciert und steht damit im Zentrum des Interesses zahlreicher Organisationen. Parallel dazu bereitet das Land NRW zur Zeit mit OpenNRW [6] ein großes OpenData Portal über alle Ministerien hinweg geplant.

Initiative OpenRuhr

(Presse-)Kontakt: Ernesto Ruge, info@openruhr.de, 0173 166 21 74, https://openruhr.de/

[1] https://openruhr.de/2013/06/20/openruhrris-wurde-veroeffentlicht/
[2] Bürgerinformationssystem der Stadt Duisburg: https://www.duisburg.de/ratsinformationssystem/bi/
[3]  Der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. ist ein gemeinnütziger  Verein in Berlin, der sich für die Verbreitung von freiem und offen  zugänglichem Wissen in der Gesellschaft einsetzt: http://okfn.de/about/
[4]  offeneskoeln.de sammelt und bereitet Dokumente und Daten auf, die im Ratsinformationssystem (RIS) der Stadt Köln veröffentlicht werden, und stellt sie in einer nutzerfreundlichen Art und Weise dar: http://offeneskoeln.de/ueber/
[5] Das Linuxhotel in Essen ist ein auf Open-Source Software spezialisiertes Schulungsunternehmen: http://www.linuxhotel.de
[6]  Open.NRW: das Landeskabinett hat die ressortübergreifende Projektgruppe  „Open.NRW“ mit der Erarbeitung einer Open-Data Strategie für das Land  NRW beauftragt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.